Bevor ich Anfang Januar meinen ersten Newsletter dieses Jahres verschicken konnte, habe ich das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Auf diese Art fällt es leichter, klar zu sehen, was gut gelaufen ist und in welchem Bereich ich Veränderungen vornehmen will. Diese Klarheit bringt mich immer zu meinem neuen Jahresmotto, das ich dann mit meinen Leserinnen teile und näher erkläre.
Für 2026 kam mir „planbar produktiv“ in den Sinn, nachdem ich erkannt hatte, dass Produktivität allein nicht ausreicht, um erwünschte Ziele zu erreichen. Die kleine Zutat, die hier fehlt, ist ein realisierbarer Plan.
Planbar produktiv: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde
Planbar produktiv zu sein beinhaltet für mich 3 Dinge:
#1 Wohlüberlegt aktiv sein
Wenn mich eine Sache begeistert oder ich liebend gern Menschen unterstützen will, neige ich dazu, mit Feuer und Flamme dabei zu sein. Die Freude am Tun hält mich in Bewegung und lässt mich manchmal vergessen, ob diese Aktivitäten auch noch mir selbst dienen. Mit einem wohlüberlegten Plan kann das nicht passieren. Durch Vorgaben, die ich selbst setze und steuere, vermeide ich es, mich zu übernehmen, persönlich wichtige Dinge aus den Augen zu verlieren und vorschnelle Entscheidungen zu treffen.
Planbar heißt für mich, dass die von mir anvisierten Aktivitäten zu meiner aktuellen Lebenssituation passen und gleichzeitig im Einklang mit meinen Werten stehen. Alles andere ist nicht zielführend. Denn wenn ich begeistert etwas anfange und später merke, dass mir etwas Wesentlich fehlt, bringe ich die Sache nicht zu Ende. Jedes Ziel, das ich anstrebe, soll mir Freude bereiten, wenn ich es erreicht habe. Alles andere ergibt keinen Sinn.
Dabei ist mir auch immer wichtig, mich nicht zu verbiegen und zu verausgaben. Das erzeugt nur unnötigen Stress.
#2 Ideen umsetzen und zu Ende bringen
Als kreativer Mensch sprudel ich manchmal über vor lauter Ideen. Das ist einerseits sehr belebend, auf der anderen Seite jedoch bringt es auch einen großen Nachteil mit sich:
Viele Ideen bleiben, was sie sind, anstatt zu werden, was sie sein könnten.
Das ist gravierender als es auf den ersten Blick erscheint. Denn jede Idee, die nicht festgehalten und realisiert wird, verschwindet. Sie schwebt einfach davon wie die kleinen Schirmflieger eine Pusteblume.

Ideen bleiben nur solange in deinem Kopf, wie du sie festhältst und an sie glaubst.
Die Schriftstellerin Elizabeth Gilbert geht in ihrem Buch „Big Magic“ sogar noch weiter und betrachtet eine Idee als lebendes Element, das sich für kurze Zeit bei dir einnistet. Und wenn du diese Idee nicht ernst nimmst und etwas daraus machst, zieht sie weiter und sucht sich einen anderen Menschen, der sie gerne aufnimmt und weiterentwickelt; denn der Idee ist es egal, wer sie realisiert.

Das Buch „Big Magic“: In dem Kapitel „Eine Idee geht weg“ beschreibt Elizabeth Gilbert, wie Ideen verschwinden
Ich halte zwar schon lange meine Ideen in Notizbüchern fest, aber Festhalten ist nur die Vorstufe von Realisieren und Umsetzen. Das will ich jetzt ändern, indem ich genauer überlege und plane, ob und wie ich meine Ideen umsetzen kann. Das Motto „planbar produktiv“ unterstützt mich dabei, entsprechend aktiv zu werden.
#3 Ergebnisse zeigen und anbieten
Planen und produktiv sein ist die eine Sache. Die andere ist die Absicht, die sich hinter deiner Produktivität verbirgt. Produktivität bedeutet für mich nicht nur, etwas fertigzustellen und zu erschaffen, was mir Freude bereitet. Es bedeutet auch, einem mir wichtigen Ziel wieder ein Stück näher zu kommen: Interessenten zu finden, Leserinnen zu gewinnen, Angebote zu erstellen, Kurse anzubieten …
Was nützt es, ständig etwas zu planen, zu kreieren und dann für sich zu behalten? Es niemandem zu zeigen, niemanden daran teilhaben zu lassen? Natürlich gibt es Dinge, die ich für mich behalte. Doch wenn ich etwas kreiert habe, das einen gewissen Wert hat, dann möchte ich es auch zeigen. Denn nur dann kann ich feststellen, ob es den Zweck erfüllt, den ich mir vorgestellt habe:
- ob der Text inspiriert oder motivert,
- ob die Bilder ansprechend sind,
- ob der Social Media Beitrag Gleichgesinnte findet,
- ob das Video angesehen wird,
- ob mein Angebot auf Interesse stößt
Wer sich und sein Angebot nicht zeigt, bleibt unsichtbar. Niemand wird darauf aufmerksam. Sich selbst sichtbar zu machen, ist die Aufgabe eines jeden einzelnen, der ein Projekt realisieren will. Deshalb gehe ich bei meinem Jahresmotto noch einen Schritt weiter und sage mir wie ein Mantra immer wieder: Planen. Machen. Zeigen. Dadurch prägt es sich ein, dass diese 3 Aktionen zusammengehören.
Mein Mantra: Planen. Machen. Zeigen.

Wenn eine Idee nach einem sinnvollen Plan realisiert und gezeigt wird, kann die ursprüngliche Idee ihre Wirkung entfalten
Solange ich meine Kreationen für mich behalte, können sie für niemanden von Nutzen sein. Erst wenn das fertige Ergebnis gezeigt wird, kann es zu Reaktionen führen und seine Wirkung entfalten. Für mich und für andere.
Die Erkenntnisse daraus helfen mir wiederum, eventuelle Veränderungen vorzunehmen.
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